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Eine Stop-Order wird erst aktiv, nachdem der Markt einen festgelegten Triggerpreis erreicht hat. Einfach gesagt wartet sie zuerst auf eine Bedingung und versucht erst danach, ausgeführt zu werden. Das macht Stop-Orders sowohl für Risikomanagement als auch für Breakout-Trading nützlich. Das praktische Exit-Setup in Entry Finance ist unter TP/SL verwalten beschrieben.

Warum Trader Stop-Orders nutzen

Stop-Orders werden häufig verwendet, um:
  • Verluste zu begrenzen, wenn sich der Markt in die falsche Richtung bewegt
  • einen Trade erst nach dem Bruch eines wichtigen Levels zu betreten
  • einen Plan zu automatisieren, ohne den Chart ständig zu beobachten

Stop-Market vs. Stop-Limit

Stop-Market wird nach Erreichen des Triggers zu einer Market-Order. Der Fokus liegt auf schneller Ausführung. Stop-Limit wird nach Erreichen des Triggers zu einer Limit-Order. Sie gibt mehr Preiskontrolle, hat aber in schnellen Bewegungen ein höheres Risiko, ungefüllt zu bleiben.
Der Stop-Preis ist ein Trigger und kein garantierter Ausführungspreis.

Einfaches Beispiel

Angenommen, BTC handelt bei 60.000, und du glaubst, dass ein Ausbruch über 61.000 eine stärkere Bewegung starten könnte. Dann setzt du eine Stop-Order mit Trigger bei 61.000.
  • Mit Stop-Market versucht das System direkt nach dem Trigger zu kaufen
  • Mit Stop-Limit platziert das System eine Limit-Kauforder zu deinem gewählten Preis

Wichtiges Detail

Ein Stop-Trigger garantiert keinen exakten Fill. In schnellen oder dünnen Märkten:
  • können Stop-Market-Orders mit Slippage gefüllt werden
  • können Stop-Limit-Orders triggern und trotzdem ungefüllt bleiben
Nutze Stop-Market, wenn Ausführung am wichtigsten ist. Nutze Stop-Limit, wenn Preiskontrolle wichtiger ist und du das Risiko eines Nicht-Fills akzeptierst.