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Die meisten Fehler bei Aufträgen kommen nicht von komplexen Strategien, sondern von einfachen Missverständnissen: falscher Ordertyp, falsche Größe, Verwechslung von Triggerpreis und Ausführungspreis oder ein unklarer Umgang mit Exit-Aufträgen. Diese Fehler früh zu verstehen spart Geld und Stress.

1. Eine Market-Order verwenden, obwohl der Preis wichtig ist

Market-Orders sind für Geschwindigkeit gebaut, nicht für präzise Einstiege. In einem schnellen oder dünnen Markt kann dein Fill schlechter ausfallen als erwartet.

2. Eine Limit-Order verwenden, obwohl sofortige Ausführung wichtiger ist

Wenn der Markt deinen Limit-Preis nie handelt, bleibt die Order offen. Das ist der typische Fehler, wenn man Preiskontrolle überbewertet, obwohl eigentlich Ausführung Priorität haben sollte.

3. Triggerpreis mit Fill-Preis verwechseln

Viele Einsteiger glauben, dass eine Stop-Order immer exakt am Stop-Preis gefüllt wird. Das ist nicht garantiert.

4. Reduce-Only bei Exit-Aufträgen vergessen

Wenn du einen Exit-Auftrag ohne Reduce-Only platzierst, besteht das Risiko, dass er mehr tut, als du willst. In manchen Fällen kann er das Exposure versehentlich vergrößern oder die Position sogar drehen.

5. Die Ordergröße ignorieren

Ein guter Ordertyp kann eine schlechte Größe nicht retten. Zu große Positionen erzeugen mehr Slippage, schwereres Risikomanagement und emotionale Entscheidungen.

6. Aufträge ohne Exit-Plan platzieren

Einige Trader konzentrieren sich nur auf den Einstieg und ignorieren den Ausstieg fast vollständig. Das führt oft zu Panikentscheidungen, sobald die Position offen ist.

7. Nicht prüfen, ob die Order wirklich gefüllt wurde

Einen Auftrag zu platzieren ist nicht dasselbe wie einen Fill zu bekommen. Das gilt besonders für Limit- und Stop-Limit-Orders, die offen bleiben oder nur teilweise gefüllt werden können.
Bevor du einen Trade bestätigst, halte kurz inne und prüfe drei Dinge: den Ordertyp, die Größe und was nach dem Trigger mit der Order passieren soll.