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Mit einer Limit-Order legst du den Preis fest, zu dem du kaufen oder verkaufen willst. Statt zu sagen “jetzt ausführen”, sagst du im Grunde: Fülle meinen Auftrag nur zu diesem Preis oder besser. In Entry Finance werden Limit-Orders im selben Trading-Panel erstellt, das in Offene Positionen und Orders beschrieben ist. Damit bekommst du mehr Kontrolle als mit einer Market-Order, musst aber akzeptieren, dass der Auftrag vielleicht nie gefüllt wird.
Limit-Orders optimieren auf Preiskontrolle, nicht auf Ausführungsgeschwindigkeit.

Wie sie funktioniert

Wenn du eine Kauf-Limit-Order unter dem aktuellen Marktpreis platzierst, wartet sie meistens im Orderbuch, bis der Markt auf dieses Niveau fällt. Wenn du eine Verkaufs-Limit-Order über dem aktuellen Preis setzt, wartet sie, bis der Markt dorthin steigt.

Einfaches Beispiel

Angenommen, ETH handelt bei 2.000 USDC, du willst aber nur bei 1.950 kaufen. Dann setzt du eine Kauf-Limit-Order bei 1.950.
  • Wenn ETH auf 1.950 fällt, kann deine Order gefüllt werden
  • Wenn ETH diesen Preis nie erreicht, bleibt die Order offen

Teilweise Ausführungen

Eine Limit-Order wird nicht immer in einem Stück ausgeführt. Wenn am gewählten Preis nicht genug Liquidität verfügbar ist, kann ein Teil zuerst gefüllt werden und der Rest offen bleiben. Das ist ein Partial Fill. Selbst wenn der Preis dein Level erreicht, muss deine komplette Order nicht sofort gefüllt werden, wenn andere ruhende Aufträge an derselben Stelle vor dir in der Queue waren. Das ist ein Queue-Effekt und nicht zwingend ein Plattformfehler. Wenn du die praktische Einordnung zu Queue-Position, Partial Fills, Maker-/Taker-Verhalten und dünnen Orderbüchern willst, lies Ausführungsqualität und Slippage.
Limit-Orders sind besonders hilfreich, wenn du dem Preis nicht hinterherlaufen willst und an einem geplanten Ein- oder Ausstieg festhalten willst.